Angedacht!
Osterfreude auch nach dem Fest

Bernd AlbrechtIn diesem Jahr war zu Ostern vieles anders als sonst: Oft schon genossen wir die ersten warmen Sonnenstrahlen; in anderen Jahren hatte mancher bereits seine Gartenmöbel vor die Tür gestellt, Spaziergänge durch die erwachende Natur waren möglich.

Doch davon war in diesem Jahr nichts zu sehen. Man hätte es für einen schlechten Aprilscherz halten können: die Temperaturen nachts noch deutlich unter dem Gefrier-punkt, auch tagsüber nur wenig darüber; auf den Felder lag streckenweise noch eine geschlossene weiße Decke; Schneeschieben war angesagt statt Frühlingsgefühle, zumindest hatte ich herabgestürzte Dachlawinen zu beseitigen; vor einer Woche noch Eiersuchen im Schnee bei eisigem Nordost.

In diesem Jahr war zu Ostern vieles anders, aber auch näher dran an der christ-lichen Bedeutung dieses Festes: wir blicken auf die Auferstehung Jesu Christi von den Toten. Aber mit unseren Augen können auch wir noch nichts davon sehen. Und doch dürfen wir uns schon jetzt freuen: Jesus Christus ist von den Toten auferweckt worden, so wird Gott auch denen, die mit ihm verbunden sind und zu ihm gehören, ewiges Leben schenken und die im Glauben an ihn Verstorbenen lebendig aus dem Grab führen.

Das möchte uns Hoffnung geben, wo immer wir in unserm Leben an Grenzen stoßen: wenn wir um einen Menschen bangen, den wir liebhaben; oder wenn wir um jemanden trauern, der uns etwas bedeutet hat. Bei einer Beerdigung sehen auch wir nur das Loch in der Erde, die Urne oder den Sarg. Aber wir dürfen wissen: Gott ist stärker als der Tod. Er kann auch unsere Grenzen überwinden, wie er zu Ostern den Tod seines Sohnes überwunden hat.

Diese Osterfreude möchte uns weiterhin begleiten, wie sich der auferstandene Christus noch 40 Tage seinen Jüngern gezeigt hat. Diese Osterfreude will unser ganzes Leben bestimmen. Darum lädt Gott uns ein, ihn in der Gemeinde zu preisen und ihm zu danken.

Lassen Sie sich hinein nehmen in das Wort Gottes für die neue Woche: Gelobt sei Gott, der Vater unseres Herrn Jesus Christus, der uns nach seiner großen Barm-herzigkeit wiedergeboren hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi von den Toten.  1. Petrus 1,3

Bernd Albrecht,
Pfarrer der evangelisch-lutherischen Gemeinden Jabel und Neuruppin,
Selbständige Evangelisch-Lutherische Kirche
geschrieben für den Dosse-Kurier der Märkischen Allgemeinen am 6.4.2013
 
Gesangbuch






Blickpunkt 2017






Selbständige Evangelisch-
Lutherische Kirche (SELK)
Kirchenbüro - Kirchenleitung
Schopenhauerstraße 7
30625 Hannover

Tel.: 0511 - 55 78 08
Tel.: 0700 SELK 0700
Fax: 0511 - 55 15 88

E-mail: selk@selk.de

Bookmarking

Add to: Facebook Add to: Mr. Wong Add to: Webnews Add to: Icio Add to: Oneview Add to:  FAV!T Social Bookmarking Add to: Favoriten.de Add to: Seekxl Add to: Power-Oldie Add to: Del.icoi.us Add to: Yahoo Add to: Smarking Add to: Spurl Add to: Google

Gerade online

Wir haben 67 Gäste Online